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Fluchtursachen bekämpfen, tönt die Politik und greift doch immer zu den falschen Mitteln. Nichts fehlt in Afrika weniger, als Geld. Die Politik sollte Volker Seitz lesen und anschließend Türen aufstoßen, die bis zur Stunde versiegelt scheinen.

„In seinem Buch macht Seitz korrupte politische Eliten für die Misere vieler afrikanischer Staaten verantwortlich. Zugleich wirft er als Insider im diplomatischen Geschäft den Industrieländern eine fehlgeleitete und weitgehend wirkungslose Entwicklungshilfe vor, die egoistischen Motiven folgt. Seitz spricht vom „verheerenden Drang der Europäer, Gutes zu tun“, von „Zweckfreundschaften mit Regimen, die ihre Völker ausbeuten“, und nicht zuletzt von der Entwicklungshilfe als einer „Riesenindustrie“. Die Thesen, die Seitz in Wittenberg referiert, gipfeln in der Forderung nach einem gänzlich veränderten Kurs in der Entwicklungspolitik.“

Volker Seitz: Afrika wird armregiert.

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